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Kompetenzbasiertes Recruiting: Skills statt Abschlüsse

December 17, 202512 min read

Der Fachkräftemangel erreicht 2025 eine neue Dimension. Im Medizinbereich sind rund 200.000 Stellen unbesetzt, im Handwerk fehlen über 54.000 qualifizierte Fachkräfte, und auch die Logistikbranche kämpft mit massiven Personalengpässen. Gleichzeitig zeigt eine aktuelle Stepstone-Studie: 87% der Personalverantwortlichen haben Schwierigkeiten, Bewerber mit den benötigten Fähigkeiten zu finden. Die Lösung liegt nicht darin, härter nach den gleichen Profilen zu suchen, sondern grundlegend umzudenken.

Kompetenzbasiertes Recruiting, auch Skills-based-Hiring genannt, revolutioniert die Personalgewinnung für kleine und mittelständische Unternehmen. Nicht nur starr auf formale Abschlüsse und lineare Lebensläufe zu setzen, rücken die tatsächlichen Fähigkeiten und Kompetenzen der Kandidaten in den Mittelpunkt. Das Ergebnis: Ein deutlich größerer Bewerberpool, vielfältigere Teams und Mitarbeiter, die perfekt zu den Anforderungen der Position passen. Laut aktueller Erhebungen wollen bereits 77% der deutschen Unternehmen ihre Auswahlprozesse künftig stärker an den tatsächlichen Kompetenzen ausrichten.

Für Geschäftsführer und Personalverantwortliche in medizinischen Einrichtungen, Handwerksbetrieben und Logistikunternehmen bedeutet dieser Paradigmenwechsel eine konkrete Chance. Sie können endlich das brachliegende Potenzial von Quereinsteigern, Autodidakten und Kandidaten mit unkonventionellen Karrierewegen nutzen. Dieser Artikel zeigt Ihnen, wie Sie kompetenzbasiertes Recruiting systematisch in Ihrem Unternehmen implementieren und sich damit einen entscheidenden Wettbewerbsvorteil im War for Talents sichern.

Was Skills-based Hiring wirklich bedeutet

Kompetenzbasiertes Recruiting stellt die traditionelle Personalauswahl auf den Kopf. Anstatt Kandidaten primär nach ihrem Bildungsabschluss, ihrer Berufserfahrung oder dem Namen ihres vorherigen Arbeitgebers zu bewerten, konzentriert sich dieser Ansatz auf messbare Fähigkeiten und nachweisbare Kompetenzen. Ein Mechatroniker ohne Meistertitel, aber mit zehn Jahren praktischer Erfahrung in der Automatisierungstechnik? Ein Quereinsteiger aus dem IT-Bereich, der sich selbst CNC-Programmierung beigebracht hat? Im kompetenzbasierten Recruiting erhalten diese Kandidaten eine faire Chance, denn sie verfügen über Skills, die Ihr Unternehmen tatsächlich braucht.

Die drei Säulen des kompetenzbasierten Recruitings

Der Erfolg von Skills-based Hiring basiert auf drei wesentlichen Elementen, die zusammenwirken müssen:

  • Kompetenzprofile statt Stellenbeschreibungen: Definieren Sie präzise, welche Hard Skills und welche Soft Skills für die Position wirklich erforderlich sind - unabhängig davon, wo und wie dieser erworben wurden

  • Objektive Skill-Assessments: Nutzen Sie praktische Tests, Arbeitsproben und strukturierte Interviews, um Fähigkeiten direkt zu überprüfen statt sich auf Zeugnisse zu verlassen

  • Kontinuierliche Weiterentwicklung: Berücksichtigen Sie das Lernpotenzial von Kandidaten und bieten Sie gezielte Weiterbildungen an, um Kompetenzlücken zu schließen

Warum klassisches Recruiting heute nicht mehr funktioniert

Die Zahlen sprechen eine deutliche Sprache: Bis 2049 werden in Deutschland zwischen 280.000 und 690.000 Pflegekräfte fehlen. Im Handwerk kann für jede dritte offene Stelle kein passend qualifizierter Arbeitsloser gefunden werden. In der Logistikbranche verschärft sich die Situation durch den boomenden E-Commerce zusätzlich. Das Problem? Die meisten Unternehmen suchen weiterhin nach der eierlegenden Wollmilchsau: Dem perfekten Kandidaten mit idealem Lebenslauf, passendem Abschluss und jahrelanger Erfahrung.

Diese Strategie führt direkt in eine Sackgasse. Warum? Weil der klassische Talentpool erschöpt ist und Sie mit hunderten Arbeitgebern um die gleichen wenigen Kandidaten konkurrieren. Hinzu kommt: 44% der Arbeitnehmer sind unzufrieden damit, wie ihre sie Fähigkeiten im Job einsetzen können, und 38% geben am, dass ihre Aufgaben überhaupt nicht zu ihren Stärken passen. Dieses ungenutzte Potenzial wartet darauf, durch kompetenzbasiertes Recruiting erschlossen zu werden.

Die versteckten Kosten traditioneller Recruiting-Methoden

Wenn Sie weiterhin ausschließlich auf formale Qualifikationen setzen, zahlen Sie einen hohen Preis:

  • Drastisch reduzierter Bewerberpool: Sie schließen bis zu 70% potenziell geeigneter Kandidaten von vornherein aus, nur weil diese nicht den formalen Anforderungen entsprechen

  • Längere Time-to-Hire: Durchschnittlich 30-40% längere Besetzungszeiten, weil der Pool qualifizierter Bewerber zu klein ist

  • Höhere Fluktuation: Mitarbeiter, die nach Abschlüssen statt nach Kompetenzen ausgewählt wurden, verlassen das Unternehmen 23% häufiger innerhalb der ersten zwei Jahre

  • Verpasste Innovationschancen: Homogene Teams ohne Quereinsteiger bringen weniger neue Perspektiven und kreative Lösungsansätze ein

Wie KMUs von kompetenzbasiertem Recruiting profitieren

Gerade für kleine und mittelständische Unternehmen eröffnet Skills-based Hiring enorme Chancen. Während Konzerne mit bekannten Markennamen punkten können, gewinnen Sie den Wettbewerb um Talente durch Flexibilität und Pragmatismus. Die Vorteile sind messbar und nachhaltig.

Erweiterung des Talentpools um bis zu 40%

Wenn Sie die Anforderung "abgeschlossene Berufsausbildung" oder "Studium" aus Ihren Stellenanzeigen streichen und stattdessen konkrete Skills definieren, öffnen Sie die Tür für eine völlig neue Bewerbergruppe. Plötzlich können sich auch bewerben: Quereinsteiger mit Praxiserfahrung, Autodidakten mit nachweisbaren Erfolgen, Wiedereinsteiger nach längerer Pause, internationale Fachkräfte mit anderen Ausbildungssystemen und motivierte Ungelernte mit hohem Lernpotenzial. Studien zeigen, dass dieser Ansatz den verfügbaren Talentpool um durchschnittlich 40% erweitert und damit Ihre Chancen auf erfolgreiche Besetzungen signifikant erhöht.

Höhere Mitarbeiterzufriedenheit und -bindung

Mitarbeiter, die aufgrund ihrer Fähigkeiten ausgewählt wurden, identifizieren sich stärker mit ihrer Rolle und dem Unternehmen. Sie können ihre Stärken täglich einsetzen, was zu höherer Jobzufriedenheit und Leistungsbereitschaft führt. Eine Stepstone-Studie belegt: 68% der Arbeitnehmer denken mindestens mehrmals im Monat über einen Jobwechsel nach. Hauptsächlich, weil sie ihre Fähigkeiten nicht optimal einsetzen können. Wenn Sie Menschen nach ihren Skills einstellen und ihnen ermöglichen, genau diese einzusetzen, schaffen Sie loyale, engagierte Mitarbeiter, die langfristig bleiben.

Diversität als Wettbewerbsvorteil

Kompetenzbasiertes Recruiting fördert automatisch Vielfalt in Ihrem Unternehmen. Wenn Abschlüsse und lineare Karrierewege keine Voraussetzung mehr sind, öffnen Sie Ihre Organisation für Menschen unterschiedlichster Hintergründe. Das bedeutet: mehr Frauen in technischen Berufen, mehr ältere Mitarbeiter mit wertvoller Erfahrung, mehr Menschen mit Migrationshintergrund und mehr Quereinsteiger mit frischen Perspektiven. Diese Diversität ist kein Selbstzweck, sondern ein echter Wettbewerbsvorteil. Diverse Teams sind nachweislich innovativer und treffen bessere Entscheidungen.

Praxiserprobte Strategien für die Implementierung

Die Umstellung auf kompetenzbasiertes Recruiting erfordert keine Revolution, sondern eine strukturierte Evolution Ihrer bestehenden Prozesse. Mit den richtigen Schritten können Sie bereits innerhalb weniger Wochen erste Erfolge erzielen.

Schritt 1: Kompetenzprofile entwickeln

Analysieren Sie Ihre offenen Positionen neu und definieren Sie präzise Kompetenzprofile. Fragen Sie sich nicht mehr "Welchen Abschluss braucht der Kandidat?", sondern "Welche konkreten Aufgaben muss er bewältigen können?". Für einen Heizungsbauer bedeutet das beispielsweise: Rohrleitungen nach Plan installieren, Wärmepumpen in Betrieb nehmen, hydraulischen Abgleich durchführen, Kundenberatung übernehmen. Listen Sie für jede Position 8–12 Kernkompetenzen auf und gewichten Sie diese nach Priorität.

Schritt 2: Stellenanzeigen kompetenzbasiert formulieren

Ihre Stellenanzeigen müssen den neuen Ansatz widerspiegeln. Statt "Abgeschlossene Ausbildung zum Elektroniker erforderlich" schreiben Sie "Sie können elektrische Schaltpläne lesen und Steuerungen programmieren". Statt "Studium der Betriebswirtschaft" formulieren Sie "Sie haben Erfahrung in Budgetplanung und Controlling". Heben Sie explizit hervor, dass Sie auch Quereinsteiger willkommen heißen und erklären Sie, wie diese ihre Fähigkeiten nachweisen können.

Schritt 3: Praktische Skill-Assessments einführen

Der Kern des kompetenzbasierten Recruitings sind objektive Fähigkeitstests. Diese können je nach Position sehr unterschiedlich aussehen: Arbeitsproben für Handwerker, praktische Übungen für Pflegekräfte, Fallstudien für Logistikmanager. Ein Beispiel: Statt einen Staplerfahrer nur nach seinem Führerschein zu fragen, lassen Sie ihn eine Probefahrt mit typischen Aufgaben absolvieren. So sehen Sie direkt, ob die Skills vorhanden sind und zwar unabhängig davon, wo diese erworben wurden.

Kompetenzbasiertes Recruiting in verschiedenen Branchen

Die Umsetzung von Skills-based Hiring muss branchenspezifisch erfolgen. Was in der Pflege funktioniert, unterscheidet sich von den Anforderungen im Handwerk oder in der Logistik.

Medizinischer Sektor: Kompetenz rettet Leben

Im Gesundheitswesen steht die fachliche Kompetenz naturgemäß im Mittelpunkt. Menschenleben hängen davon ab. Dennoch gibt es erhebliches Potenzial: Medizinische Fachangestellte aus dem Ausland mit anderen Ausbildungssystemen, Wiedereinsteiger nach Familienpause mit langjähriger Vorerfahrung oder Quereinsteiger aus verwandten Gesundheitsberufen. Der Schlüssel liegt in strukturierten Einarbeitungsprogrammen und gezielten Nachqualifizierungen, die Kompetenzlücken schnell schließen. Besonders in der Altenpflege, wo bis 2049 massive Engpässe drohen, können Sie durch kompetenzbasiertes Recruiting auch Hilfskräfte mit Entwicklungspotenzial gewinnen und intern zur Fachkraft ausbilden.

Handwerk: Skills zählen mehr als Meisterbriefe

Das Handwerk ist prädestiniert für kompetenzbasiertes Recruiting. Hier zählt, was jemand praktisch kann und nicht, was auf dem Papier steht. Ein Elektriker, der zehn Jahre in der Industrie Anlagen gewartet hat, aber keinen Meister gemacht hat? Perfekt für komplexe Installationsarbeiten. Ein KFZ-Mechaniker, der sich autodidaktisch zum E-Mobilitäts-Spezialisten weitergebildet hat? Genau der richtige für moderne Werkstätten. Nutzen Sie Probearbeitstage, Referenzprojekte und praktische Tests, um Fähigkeiten zu bewerten. In Zeiten, wo für jede dritte Handwerkerstelle kein passend qualifizierter Arbeitsloser existiert, ist diese Flexibilität überlebenswichtig.

Logistik: Effizienz durch richtige Skills

In der Logistikbranche entscheiden Geschwindigkeit, Präzision und Problemlösungskompetenz über den Erfolg. Ob jemand eine kaufmännische Ausbildung hat oder Quereinsteiger ist, spielt keine Rolle solange er Warenwirtschaftssysteme bedienen, Tourenplanungen optimieren und im Lager organisieren kann. Besonders wertvoll: Mitarbeiter mit Erfahrung in E-Commerce oder Versandhandel, auch wenn diese nicht klassisch ausgebildet sind. Setzen Sie auf praktische Eignungstests, simulieren Sie typische Arbeitssituationen und bewerten Sie Kandidaten anhand ihrer Performance in realistischen Szenarien.

Die wichtigsten Kompetenzfelder im Überblick

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Technologie und Tools für kompetenzbasiertes Recruiting

Moderne Recruiting-Technologie unterstützt Sie bei der Umsetzung von Skills-based Hiring. KI-gestützte Plattformen können Bewerberprofile nach Kompetenzen analysieren, statt nur nach Keywords in Lebensläufen zu suchen. Skill-Assessment-Tools wie TestGorilla, HackerRank oder branchenspezifische Plattformen ermöglichen standardisierte Fähigkeitstests, die objektiv und fair vergleichbar sind. Für KMUs besonders interessant: Viele dieser Tools sind mittlerweile auch für kleinere Unternehmen erschwinglich und einfach in bestehende Recruiting-Prozesse integrierbar.

KI-Einsatz im kompetenzbasierten Recruiting

Künstliche Intelligenz revolutioniert die Talentakquise auch für mittelständische Unternehmen. KI-Tools können aus Tausenden Bewerbungen diejenigen identifizieren, die die erforderlichen Kompetenzen mitbringen. Unabhängig davon, ob diese durch formale Ausbildung, Selbststudium oder Praxiserfahrung erworben wurden. Chatbots führen erste Skill-Screenings durch, KI-gestützte Video-Interview-Analysen bewerten Soft Skills, und Matching-Algorithmen schlagen Kandidaten vor, die Sie sonst übersehen hätten. Wichtig: KI sollte menschliche Entscheidungen unterstützen, nicht ersetzen. Die finale Bewertung bleibt bei Ihnen.

Herausforderungen und wie Sie diese meistern

Der Umstieg auf kompetenzbasiertes Recruiting ist kein Selbstläufer. Sie werden auf Widerstände und Herausforderungen stoßen. Aber alle sind lösbar.

Kultureller Wandel im Unternehmen

Die größte Hürde ist oft die Denkweise Ihrer Führungskräfte und erfahrenen Mitarbeiter. "Ohne Abschluss geht es nicht" sitzt tief in deutschen Unternehmen. Überwinden Sie diese Barriere durch Pilotprojekte: Stellen Sie bewusst einen Quereinsteiger ein, der die Skills hat aber nicht den Abschluss. Dokumentieren Sie den Erfolg und machen Sie positive Beispiele sichtbar. Schulen Sie Ihr Recruiting-Team und Ihre Führungskräfte in kompetenzbasierter Bewertung. Zeigen Sie die Zahlen: 77% der deutschen Unternehmen gehen diesen Weg bereits. Wer jetzt nicht mitmacht, verliert den Anschluss.

Rechtliche Rahmenbedingungen beachten

In regulierten Berufen (besonders im medizinischen Bereich) gibt es gesetzliche Anforderungen an Qualifikationen. Das bedeutet aber nicht, dass kompetenzbasiertes Recruiting unmöglich ist. Nutzen Sie Assistenz- und Helferpositionen als Einstieg und bieten Sie berufsbegleitende Nachqualifizierung an. Für ausländische Fachkräfte gibt es Anerkennungsverfahren, die deren im Ausland erworbene Kompetenzen zertifizieren. Im Handwerk existieren für viele Tätigkeiten gar keine formalen Zulassungsbeschränkungen. Hier können Sie komplett kompetenzbasiert rekrutieren. Prüfen Sie für jede Position genau: Was ist gesetzlich vorgeschrieben, was ist nur Tradition?

Investition in Assessment und Onboarding

Ja, kompetenzbasiertes Recruiting erfordert zunächst mehr Aufwand. Sie müssen Assessment-Tools implementieren, praktische Tests entwickeln und mehr Zeit in die individuelle Bewertung investieren. Aber diese Investition zahlt sich mehrfach aus: kürzere Time-to-Hire durch größeren Bewerberpool, niedrigere Fluktuation durch besseres Matching, höhere Performance durch optimal eingesetzte Skills. Beginnen Sie mit den Positionen, die am schwierigsten zu besetzen sind. Dort ist der ROI am höchsten.

Best Practices erfolgreicher KMUs

Lernen Sie von Unternehmen, die kompetenzbasiertes Recruiting bereits erfolgreich umgesetzt haben. Internationale Konzerne wie Bayer und ZEISS haben ihre Recruiting-Prozesse umgestellt und berichten von deutlich besseren Ergebnissen. Aber auch KMUs zeigen: Es funktioniert. Ein mittelständischer Heizungsbaubetrieb aus Bayern hat durch kompetenzbasiertes Recruiting drei Quereinsteiger gewonnen. Einen ehemaligen Industriemechaniker, einen KFZ-Mechatroniker und einen Soldaten nach seiner Dienstzeit. Nach dreimonatiger gezielter Einarbeitung sind alle drei vollwertige Teammitglieder, die komplexe Wärmepumpen-Installationen eigenständig durchführen.

Die Erfolgsformel in drei Schritten

Erfolgreiche Unternehmen folgen einem klaren Muster:

  1. Klare Kompetenzprofile: Sie definieren präzise, welche Skills wirklich notwendig sind und welche "nice to have" und kommunizieren das transparent

  2. Objektive Bewertung: Sie nutzen standardisierte Assessments, die für alle Kandidaten gleich sind und Bias minimieren

  3. Strukturiertes Onboarding: Sie investieren in die ersten 90 Tage, um eventuelle Kompetenzlücken zu schließen und Quereinsteiger optimal zu integrieren

Die Rolle der Arbeitgebermarke

Kompetenzbasiertes Recruiting funktioniert nur, wenn potenzielle Bewerber davon wissen. Positionieren Sie sich aktiv als offener, moderner Arbeitgeber, der Chancen gibt und Menschen nach ihrem Können bewertet. Kommunizieren Sie in Ihren Stellenanzeigen explizit: "Auch Quereinsteiger willkommen", "Erfahrung zählt mehr als Zeugnisse", "Zeigen Sie uns, was Sie können". Nutzen Sie Social Media, um Success Stories Ihrer Quereinsteiger zu teilen. Bieten Sie auf Ihrer Karriereseite Self-Assessments an, damit Interessenten selbst prüfen können, ob ihre Skills passen.

Employer Branding für kompetenzbasiertes Recruiting

Ihre Arbeitgebermarke sollte drei Botschaften klar vermitteln: Offenheit "Wir bewerten Menschen nach Können, nicht nach Papieren." Entwicklung "Wir investieren in Weiterbildung und helfen, Lücken zu schließen." Fairness "Bei uns bekommt jeder eine echte Chance, seine Fähigkeiten unter Beweis zu stellen." Diese Positionierung macht Sie besonders attraktiv für leistungsstarke Kandidaten, die bisher aufgrund fehlender formaler Qualifikationen abgelehnt wurden. Ein riesiges, ungenutztes Potenzial.

Zukunftsperspektive: Recruiting 2030

Der Trend zu Skills-based Hiring wird sich in den kommenden Jahren weiter beschleunigen. Stepstone-Expertin Probst formuliert es klar: "Kompetenzen werden zur neuen Währung am Arbeitsmarkt". Unternehmen, die jetzt umstellen, sichern sich einen mehrjährigen Vorsprung im Wettbewerb um Talente. Diejenigen, die an traditionellen Strukturen festhalten, werden zunehmend Schwierigkeiten haben, überhaupt noch qualifizierte Mitarbeiter zu finden. Der Arbeitsmarkt entwickelt sich von einem Verkäufer- zu einem Käufermarkt und die besten Kandidaten werden sich bewusst für Arbeitgeber entscheiden, die ihr Können wertschätzen, nicht ihre Abschlüsse.

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Aus Gründen der besseren Lesbarkeit nutzen wir in diesem Artikel das generische Maskulinum. Sämtliche Personenbezeichnungen schließen ausdrücklich alle Geschlechtsidentitäten ein.

André Herrmann (Jahrgang 1988) ist Gründer und Geschäftsführer von higgshub, einer auf digitales Recruiting und Neukundengewinnung spezialisierten Online-Marketing-Agentur mit Sitz in der Region München.

Sein Weg begann mit einer klassischen kaufmännischen Ausbildung zum Speditionskaufmann und der Weiterbildung zum Verkehrsfachwirt. Über 15 Jahre sammelte André vielseitige Erfahrungen in unterschiedlichsten Branchen und Positionen: von Sachbearbeiter über Projektleiter und Verkehrsleiter bis hin zum Niederlassungsleiter in der Logistikbranche, als Stabsdienstsoldat bei der Bundeswehr und als Standortkoordinator in einer Physiotherapeutenpraxis. Diese Stationen prägen seinen Blick für Menschen, Prozesse und strategisches Denken.

Was alle seine Karriereschritte verbindet: die Faszination dafür, warum Menschen handeln, wie sie handeln. Diese Leidenschaft führte ihn ins Online-Marketing wo er sein tiefes Zielgruppenverständnis mit datengetriebenen Kampagnen verbindet. Seine Expertise umfasst Social Media Marketing, Google Ads, Analystics, SEO & GEO und durchdachtes Funnel-Design. Immer mit dem Fokus auf präziser Zielgruppenansprache.

André ist überzeugt, dass Business zwischen Menschen stattfindet, nicht zwischen Unternehmen. Transparenz, Loyalität und Verbindlichkeit sind die Werte, die seine Arbeitsweise prägen. Sein Ziel: Unternehmen dabei zu helfen, durch echtes Zielgruppenverständnis nachhaltig erfolgreich zu werden.

In seiner Freizeit lebt er seine Werte durch Sport aus: Darts, Tennis und Kraftsport symbolisieren für ihn Präzision, Durchhaltevermögen und den Willen, jeden Tag ein bisschen besser zu werden.

André Herrmann

André Herrmann (Jahrgang 1988) ist Gründer und Geschäftsführer von higgshub, einer auf digitales Recruiting und Neukundengewinnung spezialisierten Online-Marketing-Agentur mit Sitz in der Region München. Sein Weg begann mit einer klassischen kaufmännischen Ausbildung zum Speditionskaufmann und der Weiterbildung zum Verkehrsfachwirt. Über 15 Jahre sammelte André vielseitige Erfahrungen in unterschiedlichsten Branchen und Positionen: von Sachbearbeiter über Projektleiter und Verkehrsleiter bis hin zum Niederlassungsleiter in der Logistikbranche, als Stabsdienstsoldat bei der Bundeswehr und als Standortkoordinator in einer Physiotherapeutenpraxis. Diese Stationen prägen seinen Blick für Menschen, Prozesse und strategisches Denken. Was alle seine Karriereschritte verbindet: die Faszination dafür, warum Menschen handeln, wie sie handeln. Diese Leidenschaft führte ihn ins Online-Marketing wo er sein tiefes Zielgruppenverständnis mit datengetriebenen Kampagnen verbindet. Seine Expertise umfasst Social Media Marketing, Google Ads, Analystics, SEO & GEO und durchdachtes Funnel-Design. Immer mit dem Fokus auf präziser Zielgruppenansprache. André ist überzeugt, dass Business zwischen Menschen stattfindet, nicht zwischen Unternehmen. Transparenz, Loyalität und Verbindlichkeit sind die Werte, die seine Arbeitsweise prägen. Sein Ziel: Unternehmen dabei zu helfen, durch echtes Zielgruppenverständnis nachhaltig erfolgreich zu werden. In seiner Freizeit lebt er seine Werte durch Sport aus: Darts, Tennis und Kraftsport symbolisieren für ihn Präzision, Durchhaltevermögen und den Willen, jeden Tag ein bisschen besser zu werden.

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