Geschäftsführer analysiert Online-Bewertungen auf Laptop mit 5-Sterne-Rating auf Jameda und Google

Bewertungsportale managen: Jameda & Google richtig nutzen

January 24, 202611 min read

Sie haben eine hervorragende Arztpraxis, einen exzellenten Handwerksbetrieb oder ein zuverlässiges Logistikunternehmen, aber Ihre Online-Bewertungen spiegeln das nicht wider? Willkommen im Club der unterschätzten Champions. Während Sie täglich Höchstleistungen erbringen, entscheiden potenzielle Kunden und Patienten längst auf Basis von Sternchen und Kommentaren, ob Sie überhaupt eine Chance bekommen.

Die harte Wahrheit: 78% der Patienten wählen ihren Arzt basierend auf positiven Online-Bewertungen, und Praxen mit 4 oder mehr Sternen erhalten durchschnittlich 30% mehr Anfragen von Neupatienten. Im Handwerk und der Logistik sieht es kaum anders aus. Lokale Unternehmen verfügen durchschnittlich über 63 Google Bewertungen bei einem Durchschnitt von 4,52 Sternen, Tendenz steigend. Wer hier nicht aktiv managed, verliert täglich bares Geld.

Dieser Artikel zeigt Ihnen als Geschäftsführer oder Entscheider im medizinischen Sektor, Handwerk oder der Logistik, wie Sie Bewertungsportale von Jameda über Google bis hin zu branchenspezifischen Plattformen systematisch zu Ihrem Vorteil nutzen. Sie erfahren praxiserprobte Strategien für mehr positive Bewertungen, lernen den professionellen Umgang mit Kritik und entdecken, wie modernes Bewertungsmanagement 2026 mit KI-Tools funktioniert.

Warum Bewertungsportale für Ihre Branche geschäftskritisch sind

Online-Bewertungen sind längst kein Nice-to-have mehr, sondern entscheidender Erfolgsfaktor für Neukundengewinnung und Patientenakquise. Die Zahlen sprechen eine klare Sprache: 88% der Kunden lassen sich bei der Suche nach einem lokalen Unternehmen von Bewertungen beeinflussen. Für Ärzte ist Jameda mit über 2 Millionen geprüften Patientenfeedbacks die größte Plattform in Deutschland, während Google Bewertungen für Handwerk und Logistik die primäre Entscheidungsgrundlage darstellen.

Die direkten Auswirkungen auf Ihr Geschäft

Positive Bewertungen wirken wie ein 24/7-Vertriebsmitarbeiter, der nie schläft und immer die besten Argumente parat hat. Eine Verbesserung von 3,5 auf 4,5 Sterne kann den Unterschied zwischen ausgelasteter Praxis und leeren Terminkalendern bedeuten. Im Handwerk entscheidet die Online-Reputation darüber, ob der Geschäftsführer eines mittelständischen Produktionsbetriebs Sie mit dem Wartungsauftrag betraut oder zur Konkurrenz geht.

Branchenspezifische Bedeutung:

  • Medizin: Jameda-Profile mit guten Bewertungen erscheinen höher in Google-Suchergebnissen, rund 40% der Patienten nutzen Jameda aktiv für ihre Arztsuche

  • Handwerk: Authentische Bewertungen nach Projektabschluss schaffen Vertrauen bei B2B-Kunden, die deutlich kritischer prüfen als Privatkunden

  • Logistik: Zuverlässigkeit und Pünktlichkeit werden in Bewertungen transparent. Ein entscheidender Wettbewerbsvorteil bei Ausschreibungen

Die Kombination aus positiver Online-Reputation und hoher Sichtbarkeit auf den relevanten Plattformen macht es messbar einfacher, Ihre Auftragsbücher zu füllen.

Die wichtigsten Bewertungsportale für Medizin, Handwerk und Logistik im Überblick

Nicht jedes Bewertungsportal ist für jede Branche gleich relevant. Während ein Zahnarzt ohne starkes Jameda-Profil kaum konkurrenzfähig ist, würde sich ein Logistikunternehmen damit keinen Gefallen tun. Hier die strategisch wichtigsten Plattformen:

Die wichtigsten Bewertungsportale für Medizin, Handwerk und Logistik im Überblick

Fokussierung ist entscheidend: Statt auf zehn Plattformen mittelmäßig präsent zu sein, konzentrieren Sie sich besser auf die 2–3 für Ihre Branche relevanten Portale und managen diese exzellent.

Strategien für mehr positive Bewertungen ohne gegen Richtlinien zu verstoßen

Der größte Fehler im Bewertungsmanagement? Passiv darauf zu warten, dass zufriedene Kunden von selbst aktiv werden. Spoiler: Das tun sie nicht. Unzufriedene Kunden hingegen schreiben motiviert und detailliert. Eine toxische Mischung für Ihre Online-Reputation.

Systematisches Bewertungsmanagement aufbauen

Eine strukturierte Bewertungsstrategie beginnt mit klaren Zielen und definierten Prozessen. Legen Sie fest, wer in Ihrem Unternehmen für Bewertungen zuständig ist, welche Reaktionszeiten gelten und wie Sie aktiv um Feedback bitten.

Die 5 Säulen einer erfolgreichen Bewertungsstrategie:

  • Timing ist alles: Bitten Sie um Bewertungen im perfekten Moment. Direkt nach erfolgreicher Behandlung, abgeschlossenem Projekt oder pünktlicher Lieferung

  • Einfachheit maximieren: Je weniger Klicks zwischen Anfrage und abgegebener Bewertung liegen, desto höher die Conversion-Rate (QR-Codes, Direktlinks per E-Mail/SMS)

  • Multichannel-Ansatz: Nutzen Sie verschiedene Touchpoints. Persönlich, per E-Mail, SMS, auf Rechnungen oder Visitenkarten

  • Automatisierung einsetzen: Tools fragen automatisch nach Feedback per E-Mail oder SMS nach dem Kauf/Service, ohne manuellen Aufwand

  • Anreize schaffen (rechtssicher): Kleine Aufmerksamkeiten für Feedback sind erlaubt, solange Sie nicht explizit positive Bewertungen belohnen

Bewährte Taktiken aus der Praxis

Für Arztpraxen: Entwickeln Sie eine freundliche Bewertungs-Routine beim Check-out. "Wenn Sie mit der Behandlung zufrieden waren, würden wir uns über Ihr Feedback auf Jameda sehr freuen. Hier ist der direkte Link." Kombinieren Sie dies mit einer Follow-up-E-Mail 2–3 Tage später.

Für Handwerksbetriebe: Integrieren Sie die Bewertungsanfrage in Ihre Projektabschluss-Kommunikation. Nach erfolgreicher Übergabe und Abnahme senden Sie eine professionelle E-Mail mit Rechnung, Garantieunterlagen und der höflichen Bitte um eine Google-Bewertung inklusive Direktlink.

Für Logistikunternehmen: Automatisieren Sie Bewertungsanfragen nach erfolgreicher Zustellung. Ein simples "Wie zufrieden waren Sie mit unserer Lieferung? Bewerten Sie uns auf Google" per automatisierter E-Mail erhöht die Bewertungsrate signifikant.

Wichtig: Kaufen Sie niemals Bewertungen und fordern Sie nicht explizit nur positive Bewertungen. Das verstößt gegen die Richtlinien aller Plattformen und schadet Ihrem Ruf nachhaltig.

Professioneller Umgang mit negativen Bewertungen: Krisenkommunikation, die überzeugt

Negative Bewertungen kommen. Immer. Die Frage ist nicht ob, sondern wie Sie damit umgehen. 95% der unzufriedenen Kunden teilen negative Erfahrungen online. Aber genau hier liegt Ihre Chance, Professionalität zu demonstrieren.

Die goldene Regel: Schnell, sachlich, lösungsorientiert

Ignorieren ist keine Option. Potenzielle Kunden bewerten nicht nur die negative Bewertung selbst, sondern vor allem Ihre Reaktion darauf. Eine professionelle Antwort kann aus einem Kritiker einen zufriedenen Kunden machen und Ihrer Reputation mehr nutzen als zehn positive Bewertungen.

Der 4-Schritte-Reaktionsplan für negative Bewertungen:

  1. Schnell reagieren (innerhalb 24–48h): Zeigen Sie, dass Sie Feedback ernst nehmen und nicht wegducken

  2. Dankbar und empathisch beginnen: "Vielen Dank für Ihr Feedback": zeigen Sie Verständnis für den Ärger des Kunden

  3. Sachlich Stellung nehmen: Gehen Sie konkret auf die Kritikpunkte ein, ohne defensiv zu werden oder den Kunden anzugreifen

  4. Lösung anbieten: Bieten Sie eine konkrete Wiedergutmachung oder den Weg zur Klärung an (oft mit Kontaktaufnahme außerhalb des öffentlichen Raums)

Beispiel-Antworten nach Branchen

Arztpraxis auf Jameda (negative Wartezeit-Kritik):
"Vielen Dank für Ihr ehrliches Feedback, Frau M. Es tut uns leid, dass Sie länger warten mussten als erwartet. Notfälle können unseren Zeitplan leider manchmal durcheinanderbringen, da wir jeden Patienten optimal versorgen möchten. Wir arbeiten kontinuierlich an unserem Terminmanagement. Bitte kontaktieren Sie uns gerne direkt unter [Telefon], damit wir Ihre Anliegen persönlich besprechen können."

Handwerksbetrieb auf Google (Kritik an Sauberkeit nach Arbeiten):
"Vielen Dank für Ihr Feedback. Wir entschuldigen uns, dass die Reinigung nach Abschluss der Arbeiten nicht Ihren Erwartungen entsprach. Das entspricht nicht unserem Qualitätsstandard. Unser Teamleiter wird sich heute noch bei Ihnen melden, um die Nacharbeiten zu koordinieren. Vielen Dank für Ihre Geduld."

Absolute No-Gos bei negativen Bewertungen:

  • Den Kunden persönlich angreifen oder als Lügner hinstellen

  • Defensiv werden und Ausreden suchen

  • Ignorieren oder verzögert reagieren

  • Standardfloskeln ohne Eingehen auf konkrete Kritik

  • Rechtschreibfehler und unprofessionelle Sprache

Jede negative Bewertung ist eine Chance, Größe zu zeigen. Potenzielle Kunden lesen diese Interaktionen sehr genau.

KI-Tools und Automatisierung im Bewertungsmanagement

Bewertungsmanagement muss nicht mehr zeitaufwendig sein. Moderne KI-Tools automatisieren Monitoring, Antworten und Analyse und sparen Ihnen wertvolle Ressourcen.

Empfehlenswerte Tools für KMUs

Für Monitoring und Antworten:

  • Google Unternehmensprofil: Kostenlos, Basis-Funktionen für Bewertungsbenachrichtigungen und Antworten

  • ProvenExpert: Deutsche Lösung mit Automatisierung von Bewertungsanfragen, DSGVO-konform, ab ca. 99 €/Monat

  • Mara Solutions: KI-gestützte Antwortvorschläge auf Bewertungen, spart bis zu 70% Zeit bei der Beantwortung

  • Trustpilot Business: Automatische Bewertungsanfragen, Review-Management-Dashboard, international skalierbar

Für Automatisierung:

Setzen Sie auf Tools, die automatisch Feedback anfragen per E-Mail oder SMS nach erfolgreichem Service. Standardisierte Vorlagen für häufige Kommentare reduzieren Bearbeitungszeit und sorgen für konsistente, professionelle Kommunikation.

Schulung und Integration in Unternehmensprozesse

Technologie allein reicht nicht. Ihre Mitarbeiter müssen geschult sein, um Bewertungen richtig zu interpretieren und darauf zu reagieren. Integrieren Sie Bewertungsmanagement in die täglichen Abläufe mit klaren Zuständigkeiten und festen Zeiten zur Prüfung.

Best Practice: Wöchentliches 15-Minuten-Meeting zur Bewertungs-Review, monatliche Analyse der Entwicklung, quartalsweise Strategieanpassung basierend auf Erkenntnissen.

Rechtliche Fallstricke vermeiden: DSGVO, Löschungsansprüche und Fake-Bewertungen

Bewertungsportale bewegen sich in einem komplexen rechtlichen Rahmen. Als Unternehmen sollten Sie die wichtigsten Regelungen kennen, um Risiken zu minimieren.

Wann können Bewertungen gelöscht werden?

Nicht jede negative Bewertung ist rechtens. Plattformen wie Jameda und Google sind verpflichtet, unwahre, beleidigende oder manipulierte Bewertungen zu entfernen.

Löschungsgründe:

  • Unwahre Tatsachenbehauptungen (nicht bloße Meinungsäußerungen)

  • Beleidigende oder diffamierende Inhalte

  • Verdacht auf Fake-Bewertungen oder Manipulation

  • Verstoß gegen DSGVO (z.B. Nennung von Namen ohne Einwilligung)

  • Bewertungen von Nicht-Kunden ohne echte Geschäftsbeziehung

Jameda prüft Bewertungen bei Manipulationsverdacht und darf diese löschen. Bei berechtigten Löschungsansprüchen sollten Sie zunächst die Plattform kontaktieren, bei Erfolglosigkeit kann rechtlicher Beistand nötig werden.

DSGVO-konforme Bewertungsanfragen

Beim aktiven Einholen von Bewertungen müssen Sie datenschutzrechtliche Vorgaben beachten. Automatisierte E-Mails mit Bewertungsanfragen benötigen eine Rechtsgrundlage (meist berechtigtes Interesse oder Einwilligung). Stellen Sie sicher, dass Ihre Tools DSGVO-konform arbeiten und klare Opt-out-Möglichkeiten bieten.

Messung und KPIs: So tracken Sie Ihren Erfolg im Bewertungsmanagement

Was nicht gemessen wird, kann nicht verbessert werden. Definieren Sie klare KPIs für Ihr Bewertungsmanagement.

Wichtige Kennzahlen:

  • Durchschnittliche Sternebewertung: Ziel sollte mindestens 4,3+ sein für messbare Vorteile

  • Anzahl der Bewertungen: Mehr Bewertungen = höheres Vertrauen, Ziel: mindestens 25–50 relevante Bewertungen

  • Bewertungsrate: Wie viele Kunden/Patienten bewerten tatsächlich? (Ziel: 5–15% je nach Branche)

  • Response-Rate: Wie viele Bewertungen beantworten Sie? (Ziel: 100% bei negativen, mindestens 50% bei positiven)

  • Durchschnittliche Reaktionszeit: Wie schnell antworten Sie? (Ziel: unter 48h)

  • Sentiment-Entwicklung: Verbessert sich die Tonalität der Bewertungen über Zeit?

Nutzen Sie diese Daten für quartalsweise Reviews und passen Sie Ihre Strategie kontinuierlich an.

Branchenspezifische Besonderheiten: Medizin vs. Handwerk vs. Logistik

Medizinischer Sektor: Jameda-Dominanz und Vertrauensaufbau

Für Ärzte und medizinische Einrichtungen ist Jameda das zentrale Schlachtfeld der Online-Reputation. Die Plattform bietet sowohl Basis- als auch Premium-Profile, wobei Premium-Kunden bevorzugt dargestellt werden. Ärzte sollten ihr Profil vollständig pflegen, Sprechzeiten aktuell halten und aktiv Patienten um Bewertungen bitten.

Spezifische Herausforderung: Medizinische Bewertungen sind emotional aufgeladen und oft subjektiv. Empathie in Antworten ist hier besonders wichtig, gleichzeitig muss die ärztliche Schweigepflicht gewahrt bleiben. Nie konkrete Behandlungsdetails in öffentlichen Antworten nennen.

Handwerk: Projektbasierte Bewertungen und B2B-Fokus

Im Handwerk sind Bewertungen oft projektbezogen und kommen von anspruchsvollen B2B-Kunden, die deutlich kritischer prüfen als Privatkunden. Der beste Zeitpunkt für Bewertungsanfragen ist direkt nach erfolgreicher Projektabnahme, idealerweise kombiniert mit der Schlussrechnung.

Besonderheit: Handwerksbetriebe profitieren massiv von Vorher-Nachher-Fotos in ihrem Google-Profil und aussagekräftigen Projektbeschreibungen in Bewertungen. Ermutigen Sie Kunden, konkrete Details zu nennen (Pünktlichkeit, Sauberkeit, Fachkompetenz).

Logistik: Zuverlässigkeit dokumentieren

In der Logistik sind Bewertungen der direkte Nachweis Ihrer Kernkompetenzen: Pünktlichkeit, Kommunikation, Zustand der Ware. Automatisierte Bewertungsanfragen nach erfolgreicher Zustellung sind hier besonders effektiv.

Tipp: Nutzen Sie positive Bewertungen aktiv in Akquise und Ausschreibungen. Sie dokumentieren messbare Qualität.

Checkliste: In 30 Tagen zum professionellen Bewertungsmanagement

Woche 1: Analyse & Setup

  • Alle relevanten Bewertungsportale identifizieren und Profile vervollständigen

  • Bestehende Bewertungen analysieren: Durchschnitt, Anzahl, häufige Kritikpunkte

  • Verantwortlichkeiten im Team festlegen

Woche 2: Prozesse etablieren

  • Bewertungsanfrage-Prozess definieren (Zeitpunkt, Kanal, Formulierung)

  • Antwortvorlagen für häufige Szenarien erstellen

  • Tool-Auswahl und Einrichtung (z.B. Monitoring-Benachrichtigungen)

Woche 3: Aktivierung

  • Erste Bewertungsanfragen an zufriedene Bestandskunden senden

  • Alle bestehenden unbeantworteten Bewertungen beantworten (beginnen Sie mit negativen)

  • Team-Schulung zu Bewertungsmanagement durchführen

Woche 4: Optimierung & Monitoring

  • Erste Ergebnisse auswerten: Rücklaufquote, Qualität der Bewertungen

  • Prozesse anpassen basierend auf Erkenntnissen

  • Wöchentliches Review-Meeting im Kalender fixieren

FAQ: Die wichtigsten Fragen zu Bewertungsportalen

Wie viele Bewertungen brauche ich, um Wirkung zu erzielen?
Mindestens 10–15 Bewertungen schaffen erste Glaubwürdigkeit, optimal sind 25-50+ Bewertungen mit einem Durchschnitt von 4,3+ Sternen. Die Anzahl ist wichtig, aber Qualität und Aktualität der Bewertungen zählen ebenfalls stark.

Darf ich Kunden für Bewertungen belohnen?
Kleine Aufmerksamkeiten (z.B. "Danke für Ihr Feedback") sind erlaubt, solange Sie nicht explizit positive Bewertungen incentivieren. Das direkte Bezahlen für positive Bewertungen verstößt gegen alle Plattform-Richtlinien und ist rechtlich problematisch.

Wie schnell sollte ich auf negative Bewertungen reagieren?
Idealerweise innerhalb von 24–48 Stunden. Schnelle Reaktionen zeigen Engagement und können die Situation entschärfen. Je länger Sie warten, desto unprofessioneller wirkt es auf Außenstehende.

Kann ich falsche Bewertungen löschen lassen?
Ja, bei unwahren Tatsachenbehauptungen, Beleidigungen, Fake-Bewertungen oder DSGVO-Verstößen haben Sie Löschungsansprüche. Kontaktieren Sie zunächst die Plattform, bei Erfolglosigkeit kann rechtlicher Beistand nötig sein.

Ist Jameda für alle Ärzte Pflicht?
Jameda ist die größte Arztbewertungsplattform in Deutschland mit enormer Reichweite. Während keine rechtliche Pflicht besteht, verzichten Sie ohne Präsenz auf einen wichtigen Akquisekanal. 40% der Patienten nutzen Jameda für ihre Arztsuche.

Welche Plattform ist für Handwerksbetriebe am wichtigsten?
Google ist absolut zentral für Handwerksbetriebe, da die meisten Kunden ihre Suche bei Google starten. Ergänzend können branchenspezifische Portale wie 11880.com oder "Kennst du einen" sinnvoll sein.

Wie automatisiere ich Bewertungsanfragen DSGVO-konform?
Nutzen Sie Tools, die explizite Einwilligungen verwalten oder auf berechtigtes Interesse setzen, mit klaren Opt-out-Möglichkeiten in jeder E-Mail. Deutsche Anbieter wie ProvenExpert sind hier oft vorkonfiguriert DSGVO-konform.

Was kostet professionelles Bewertungsmanagement?
DIY mit Google und manuellen Prozessen: kostenlos, aber zeitintensiv. Professionelle Tools starten ab ca. 50–100 €/Monat für kleine Betriebe, umfassende Lösungen mit KI-Support kosten 200–500 €/Monat. Der ROI durch mehr Anfragen rechtfertigt die Investition typischerweise schnell.

Bereit für eine Online-Reputation, die Ihnen wirklich neue Kunden bringt?

Sie wissen jetzt, warum Bewertungsportale geschäftskritisch sind, wie Sie systematisch mehr positive Bewertungen generieren und professionell mit Kritik umgehen. Die Frage ist: Setzen Sie es um?

Die Realität: Die meisten Ihrer Wettbewerber managen Bewertungen immer noch halbherzig oder gar nicht. Das ist Ihre Chance für einen messbaren Wettbewerbsvorteil. Eine Verbesserung Ihrer Google-Bewertung von 3,8 auf 4,5 Sterne kann Ihre Anfragenzahl um 30% oder mehr steigern. Rechnen Sie aus, was das für Ihren Umsatz bedeutet.

Ihr nächster Schritt: Bewertungsmanagement muss nicht kompliziert sein, aber es muss strategisch und kontinuierlich erfolgen. Ob Sie eine Arztpraxis mit 100+ Patienten pro Woche führen, einen Handwerksbetrieb mit 20 Mitarbeitern oder ein Logistikunternehmen mit regionaler Ausrichtung. Die Prinzipien funktionieren überall.

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Aus Gründen der besseren Lesbarkeit nutzen wir in diesem Artikel das generische Maskulinum. Sämtliche Personenbezeichnungen schließen ausdrücklich alle Geschlechtsidentitäten ein.

André Herrmann (Jahrgang 1988) ist Gründer und Geschäftsführer von higgshub, einer auf digitales Recruiting und Neukundengewinnung spezialisierten Online-Marketing-Agentur mit Sitz in der Region München.

Sein Weg begann mit einer klassischen kaufmännischen Ausbildung zum Speditionskaufmann und der Weiterbildung zum Verkehrsfachwirt. Über 15 Jahre sammelte André vielseitige Erfahrungen in unterschiedlichsten Branchen und Positionen: von Sachbearbeiter über Projektleiter und Verkehrsleiter bis hin zum Niederlassungsleiter in der Logistikbranche, als Stabsdienstsoldat bei der Bundeswehr und als Standortkoordinator in einer Physiotherapeutenpraxis. Diese Stationen prägen seinen Blick für Menschen, Prozesse und strategisches Denken.

Was alle seine Karriereschritte verbindet: die Faszination dafür, warum Menschen handeln, wie sie handeln. Diese Leidenschaft führte ihn ins Online-Marketing wo er sein tiefes Zielgruppenverständnis mit datengetriebenen Kampagnen verbindet. Seine Expertise umfasst Social Media Marketing, Google Ads, Analystics, SEO & GEO und durchdachtes Funnel-Design. Immer mit dem Fokus auf präziser Zielgruppenansprache.

André ist überzeugt, dass Business zwischen Menschen stattfindet, nicht zwischen Unternehmen. Transparenz, Loyalität und Verbindlichkeit sind die Werte, die seine Arbeitsweise prägen. Sein Ziel: Unternehmen dabei zu helfen, durch echtes Zielgruppenverständnis nachhaltig erfolgreich zu werden.

In seiner Freizeit lebt er seine Werte durch Sport aus: Darts, Tennis und Kraftsport symbolisieren für ihn Präzision, Durchhaltevermögen und den Willen, jeden Tag ein bisschen besser zu werden.

André Herrmann

André Herrmann (Jahrgang 1988) ist Gründer und Geschäftsführer von higgshub, einer auf digitales Recruiting und Neukundengewinnung spezialisierten Online-Marketing-Agentur mit Sitz in der Region München. Sein Weg begann mit einer klassischen kaufmännischen Ausbildung zum Speditionskaufmann und der Weiterbildung zum Verkehrsfachwirt. Über 15 Jahre sammelte André vielseitige Erfahrungen in unterschiedlichsten Branchen und Positionen: von Sachbearbeiter über Projektleiter und Verkehrsleiter bis hin zum Niederlassungsleiter in der Logistikbranche, als Stabsdienstsoldat bei der Bundeswehr und als Standortkoordinator in einer Physiotherapeutenpraxis. Diese Stationen prägen seinen Blick für Menschen, Prozesse und strategisches Denken. Was alle seine Karriereschritte verbindet: die Faszination dafür, warum Menschen handeln, wie sie handeln. Diese Leidenschaft führte ihn ins Online-Marketing wo er sein tiefes Zielgruppenverständnis mit datengetriebenen Kampagnen verbindet. Seine Expertise umfasst Social Media Marketing, Google Ads, Analystics, SEO & GEO und durchdachtes Funnel-Design. Immer mit dem Fokus auf präziser Zielgruppenansprache. André ist überzeugt, dass Business zwischen Menschen stattfindet, nicht zwischen Unternehmen. Transparenz, Loyalität und Verbindlichkeit sind die Werte, die seine Arbeitsweise prägen. Sein Ziel: Unternehmen dabei zu helfen, durch echtes Zielgruppenverständnis nachhaltig erfolgreich zu werden. In seiner Freizeit lebt er seine Werte durch Sport aus: Darts, Tennis und Kraftsport symbolisieren für ihn Präzision, Durchhaltevermögen und den Willen, jeden Tag ein bisschen besser zu werden.

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